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Nach bereits 5 erfolgreich gemeisterten Vorstellungen öffnete sich am vergangenen Sonntagabend der Theatervorhang zum sechsten und letzten Mal im Breitner-Saal für 2018.

 

Zum letzten Mal begrüßte Christian Ostler die Zuschauer, unter denen sich auch Gerolsbachs 1. Bürgermeister Martin Seitz befand, zum letzten Mal nahm Michaela Schaipp im Souffleusenkasten getarnt als „heimischer Fernseher“ platz, um den wenn nötig ein oder anderen Texthänger zu überbrücken, zum letzten Mal überlegte Bürgermeister Manfred Spreitz (Georg Marquart) über alternative Fakten um seinem Wahl-Slogan „Mach dei‘ Kreiz beim Manni Spreitz - dann hast was gscheids!“ gerecht zu werden, zum letzten Mal trafen sich Bürgermeisters-Gattin Annette (Magdalena Knöferl) und Nachbarin (Sonja Zeindl) zum Ratsch und überlegten gemeinsam wie sie einen Seitensprung, der vielleicht keiner war oder eine Affäre ihren jeweiligen Männern beichten könnten, zum letzten Mal erzählte Alfred (Thomas Schaipp), Helga’s Ehemann u. Freund des Bürgermeisters, wie er sexuelles Opfer nach einer Einkehr in der hiesigen Gastwirtschaft wurde, zum letzten Mal verzweifelte Ärztin Frau Meissl über ihren nicht vorhandenen Doktortitel und ertränkte ihre Sorge im Schnaps und zum letzten Mal ermahnte Pfarrer Paulus (Christian Ostler) seine Schäfchen und wunderte sich im Vorfeld um den angekündigten Besucheransturm des sonntäglichen Gottesdienstes, und zum allerletzten Mal kam Wirtshausbesitzer Ulli in Gestalt von Benedikt Breitner mit einem Humpen Wein für die Akteure zur Bühne.

Regisseur Werner Etzelsdorfer gelang es auch in diesem Jahr wieder, gelungene Wortwitze gepaart mit jeder Menge lokalem Kolorit in das Stück „In den Himmel wollen sie alle“ einfließen zu lassen, was das Puplikum mit Szenen- und langanhaltendem Schlussapplaus belohnte. Auch wenn der letzte Vorhang für dieses Jahr gefallen ist darf man sicher gespannt sein, was die Theaterabteilung des
FC Gerolsbach im nächsten Jahr aufführen wird.