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Die Theatertradition in Gerolsbach endlich wieder aufleben lassen. Dieses Ziel hatten sich einige Akteure aus den Reihen des FCG im Winter 2011/Frühjahr 2012 fest auf die Fahnen geschrieben und unter dem Dach des Vereins eine Theatertruppe formiert. Bereits im Herbst 2012 wurde das erste abendfüllende Stück "Heirat nicht ausgeschlossen" mehrfach vor ausverkauftem Breitnersaal erfolgreich aufgeführt. Jährlich soll ein weiteres Stück zur Aufführung gebracht werden.

Die Theatergruppe des FCG 2015. Obere Reihe vlnr: Thomas Schaipp, Werner Etzelsdorfer, Christian Ostler, Albert Zaindl, Phillip Mair, Rudi Lönner; untere Reihe vlnr: Anke Krabbe, Sonja Zeindl, Susi Völkl, Georg Marquart, Lena Solich, Magdalena Knöferl.

"Saure Gurkenzeit", so lautete der Titel des Theaterstückes, welches die Theatergruppe des FC Gerolsbach im November letzten Jahres im Saal des Gasthauses Breitner in Gerolsbach zur Aufführung brachte und für das die Truppe um Regisseur Werner Etzelsdorfer viel Lob einheimste. Zu dem Zeitpunkt ahnte freilich noch niemand wie treffend der Titel des Stückes auf das folgende Theaterjahr 2020 passen sollte. Bedingt durch die Ausbreitung des Covid19 Virus erweist sich das heurige Jahr wahrlich als saure Gurkenzeit für viele Theatervereine. Nach reiflicher Überlegung und etlichen Treffen der Mitglieder haben sich jetzt auch die Schauspieler des FC Gerolsbach dazu entschlossen in diesem Jahr keine Vorstellungen zu geben. "Wir haben uns das wirklich nicht leicht gemacht", erzählt Regisseur Werner Etzelsdorfer. "Ein Stück war ausgewählt, die Rollen verteilt und auch schon einige Leseproben durchgeführt. Aber letztlich gibt es heuer einfach zu viel Unwägbarkeiten. Niemand weiß doch wirklich wie es mit Corona weitergeht und selbst wenn wir ein vernünftiges Hygienekonzept gemacht hätten, stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor: Alles läuft bis in die Woche vor der Aufführung reibungslos und dann hat einer der Schauspieler in seinem Umfeld einen Coronafall und muss für 14 Tage in Quarantäne. Dann wäre alle Mühe umsonst gewesen.", so Etzelsdorfer weiter. So wird die herrliche Verwechslungskomödie "Toni aus Paris" aus der Feder von Achim Pöschl nicht schon heuer, sondern erst im Spieljahr 2021 in Gerolsbach zu erleben sein. Fallen wird der Premiere Vorhang dann am Samstag den 6.11.2021. "Generell sind unsere Premiere Vorstellungen immer am ersten Samstag nach Allerheiligen." berichtet Etzelsdorfer weiter. Es werden dann 10 Jahre vergangen sein, seit sich im Jahre 2011 die Gruppe neu gegründet hat. Für den Tag an dem eigentlich heuer die erste Vorstellung hätte sein sollen, hat sich Etzelsdorfer auch schon etwas einfallen lassen. "Da werden alle unsere Spieler, auch die welche heuer nicht gespielt hätten, im Gasthaus Breitner zusammenkommen und einen sicherlich lustigen Abend miteinander verbringen.

Bild: Helmut Steurer

Einen prall gefüllten Breitner-Saal konnte die Gerolsbacher Theatergruppe, eine Unterabteilung des FC Gerolsbach, zur Premiere ihres heurigen Stückes "Saure Gurkenzeit" begrüßen. Am Ende des lustigen und unterhaltsamen Abends gab es reichlich Applaus für die von Werner Etzelsdorfer geführten und trainierten Akteure, die ihren, über die Jahre erworbenen, Vorschusslorbeeren einmal mehr gerecht geworden waren. Weitere Aufführungen sind am kommenden Wochenende 8. bis 10. November anberaumt. Die Aufführungen beginnen am Freitag, 8. November, und Samstag, 9. November, um 20 Uhr, am Sonntag, 10. November, um 19 Uhr.

Noch bleibt der Vorhang geschlossen, doch es sind nur noch wenige Tage, bis sich am Samstag, 02. November 2019 der Premierenvorhang endlich öffnen wird.
In diesem Jahr dreht sich alles um die „Saure-Gurken-Zeit“ von Regina Harlander. Eine Komödie
in 3 Akten, die im MundArt-Verlag erschienen ist.
In der Komödie spielt der Gurkenfabrikant Alois Zirngibl (Georg Marquart) die Hauptrolle und ist ein Despot und bayrischer Grantler wie er vor dem Herrn steht. Unter seinen Launen und Schikanen haben vor allem seine Sekretärin Hilde (Magdalena Knöferl), seine Ehefrau Maria (Sonja Zeindl) sowie seine Tochter Anni (Lena Solich) täglich zu leiden. Die Besuche des Pfarrers (Albert Zaindl) wegen einer satten Geldspende um eine noch größer Kirchenglocke anzuschaffen, machen die Laune bei Alois Zirngibl nicht besser. Als das Finanzamt dann auch noch aufmerksam wird, weil in den Firmenpapieren etwas nicht zu stimmen scheint und den Steuerfahnder Herrn Boandl (Christian Ostler) vor Ort zur Prüfung schickt, scheint das Dilemma vollkommen.
Ob Ärztin Dr. Ernst (Anke Krabbe) den Blutdruck unseres Gurkenfabrikanten wieder unter Kontrolle bringen wird oder ob Zirngibls „schlechtes Gewissen“ (Phillip Meir) den besseren Einfluß auf ihn hat, wird sich zeigen. Vielleicht haben ja auch noch Alois‘ Ehefrau Maria und Tochter Anni einen Joker in der Tasche?
Der Vorverkauf läuft bereits auf vollen Touren. Karten können aber nach wie vor bei der Raiffeisenbank Gerolsbach oder direkt an der Abendkasse zu € 8,- erworben werden.


Foto/Text: Birgit Krautmann

Die Bühne ist noch recht karg eingerichtet, die Darsteller versuchen den Regieanweisungen von Werner Etzelsdorfer gerecht zu werden und ab und an wird noch ein Blick ins Rollenhefterl geworfen, doch die Euphorie auf die baldige Spielzeit ist enorm groß.

Nach bereits 5 erfolgreich gemeisterten Vorstellungen öffnete sich am vergangenen Sonntagabend der Theatervorhang zum sechsten und letzten Mal im Breitner-Saal für 2018.

Fleißig am Proben sind die diesjährigen Darsteller in unserem neuen Theaterstück:“ In den Himmel wollen sie alle!“ Die letzten Leseproben fanden noch im Vereinsheim statt, aber nun heißt es wieder Bühne frei im Breitnersaal!

Heuer dreht sich in unser Stückerl alles um die kleinen und großen Sünden in einer Dorfgemeinschaft, soviel sei schon mal vorab verraten...

Auf dem Foto die Mitwirkenden: Michaela Schaipp, Sonja Zeindl, Magdalena Knöferl, Thomas Schaipp, Georg Marquard, Christian Ostler, Birgit Krautmann und Werner Etzelsdorfer