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Nichts wurde es mit den angestrebten Punkten beim Auswärtsspiel beim TSV Firnhaberau. Die im Vorfeld gesteckten Ziele wieder an das Mittelfeld des Klassements herzustellen und nach dem Sieg gegen Rinnenthal nachzulegen, konnten die Mannen von Spielertrainer Daniel Stampfl nicht verwirklichen. Trotz Bestbesetzung setzte es ein durchaus verdiente 1:2 Niederlage.

Riesengroße Erleichterung beim FC Gerolsbach. Nach langer Durststrecke klappte es nun endlich wieder mit einem Sieg. Hart umkämpft aber letztendlich nicht unverdient war das 1:0 gegen den BC Rinnenthal am Samstagnachmittag.  Mit diesem Erfolg verließen die Schwarzweißen wieder die Abstiegsränge der Kreisliga Ostschwaben, was auch möglichst bis Saisonende so bleiben soll.
Seit dem 15. August (2:0 in Lechhausen) war der FCG zuvor ohne Dreier geblieben, die drei jüngsten Partien sogar ohne jeglichen Punktgewinn. Dementsprechend groß jetzt der Druck zu Hause gegen den BC Rinnenthal: Es musste ein Sieg her - völlig egal, wie. Keine Frage, das Team hätte dadurch leicht verkrampfen können. Aber nichts da: Sie überzeugte die knapp 150 Zuschauer von Beginn an mit einer couragierten Vorstellung - immerhin gegen einen Kontrahenten, der als Tabellenvierter in das Match gegangen war. "Auf allen Positionen bei uns war eine deutliche Steigerung gegenüber den Vorwochen erkennbar", so Pressesprecher Roberto Schumann zufrieden.
Eigentlich möchte man keinen Akteur besonders herausheben – aber einige haben wirklich eine überdurchschnittliche Leistung erbracht. Leo Solich spielte diesmal einen überragenden Libero, an ihm gab es nahezu kein Vorbeikommen. Ansonsten ließ man in der Defensive nichts zu. Allein von daher ging der Sieg am Ende hundertprozentig in Ordnung.
Auch Daniel Stampfl hat in Bestform auf der Sechserposition agierte. Und das bei seinem ersten komplette 90 Minuten seit dem 20. November 2016. Seitdem war der 28-Jährige immer wieder durch Verletzungen gestoppt worden. Seitdem hatte er seinem Team also vorrangig "nur" von der Seitenlinie aus helfen können. Dass die Leidenszeit des einstigen Jetzendorfers jetzt endgültig vorbei ist, das wünschen ihm zweifellos alle Fußballfans, die den Leidensweg des Trainers verfolgt haben.
Das entscheidende Tor gegen den BC Rinnenthal erzielte Sebastian Limmer: Nach einer sehenswerten Kombination über Stampfl und Roman Redl behielt der kraftvolle Angreifer die Nerven (28.) - sein dritter Treffer im dritten Punktspiel hintereinander. Dass Bernd Probsdorfer dann noch Pech mit einem Lattenknaller hatte (78.) - völlig egal. Die Gerolsbacher waren auch schon über das 1:0 am Ende überglücklich.
Ein wichtiger Sieg für die Moral der Schwarzweißen auf dem nun hoffentlich weitere Schritte folgen. Am kommenden Sonntag geht es zum TSV Firnhaberau.
 
Die 2. Niederlage in Folge musste die 2. Mannschaft des FCG einstecken. Und wieder gelang dem ansonsten treffsicheren Team kein eigener Treffer. „Uns fehlt momentan der letzte Punch nach vorne, wir kreieren aktuell zu wenige Chancen", kritisiert Roberto Schumann aus dem FCG-II-Trainerstab. Der neue Tabellenführer FC Tandern II nutzte seine Möglichkeiten da besser und gewann am Ende mit 2:0. Nach ihrer zweiten Niederlage in Folge befinden sich die Gerolsbacher nur mehr auf Tabellenposition fünf und müssen nun alles dafür geben, den Anschluss an die Spitzengruppe zu halten.
Neues Gewand

In der neuen Saison 2018/19 wird die erste Mannschaft des FC Gerolsbach ihre Auswärtsspiele in hellgrünen Trikots bestreiten. Gesponsert wurde das neue Gewand von Andreas Wenger und seiner Firma PasTec GmbH. Das Team bedankt sich recht herzlich für seine Unterstützung.

 

Einen bärenstarken Gast sahen sich die Gerolsbacher zum Saisonauftakt gegenüber. Gespickt mit ehemaligen Spielern höherer Ligen war eigentlich von Beginn an zu fürchten, dass es nichts zu holen gibt.

 

Und trotzdem ärgerte sich Daniel Stampfl, der Cheftrainer der Schwarzweißen, mächtig über die 1:3-Heimniederlage. Bitter für die Platzherren: Alle drei Pöttmeser Treffer an diesem Sonntagnachmittag waren nur möglich gewesen, weil sich die Gerolsbacher in diesen Momenten sehr naiv anstellten.

 

Aus einer wirklich harmlosen Freistoßflanke von Michal Korenik wurde unvermittelt das 0:1, da der Ball an Freund und Feind vorbeisegelte (12.). Der Plan der Schwarzweißen, möglichst lange die Null zu halten, war dadurch frühzeitig über den Haufen geworfen. Sieben Minuten später folgte der nächste Schock. Ein kleiner Fehler im Spielaufbau mit folgenden Ballverlust nutzte der TSV, dank seiner hohen individuellen Klasse sofort wieder gnadenlos ausnutzte. So legte Ex-Bayernligastürmer Serge Yohoua per Hacke auf, Gheorghe Geanta erledigte mit einem trockenen 14-Meter-Schuss ins linke Eck den Rest (19.). Zahlreiche Zuschauer sahen nun einen Kantersieg der Gäste auf die Gerolsbacher zukommen.

 

Die Zeit des fußballerischen Nichtstuns beim FC Gerolsbach ist zu Ende. Am Dienstagabend um 19 Uhr startete bei den Schwarzweißen die Vorbereitung auf die neue Kreisligasaison.

Gerade dem Abteilungschef Herbert Krobath ist die Vorfreude auf die Spielzeit 2018/19 deutlich anzumerken. "Wir sind noch lange nicht am Ende unserer Möglichkeiten", ist er felsenfest überzeugt: "Wir werden uns auch in der kommenden Saison stetig weiterentwickeln." Trotzdem, und das weiß der FCG-Fußballboss nur zu gut, müssen die Gerolsbacher realistisch bleiben - was bedeutet: Der Klassenerhalt ist erneut das einzige Ziel. "Wenn wir diesen ebenso souverän schaffen würden wie letztlich in der vergangenen Spielzeit, wären wir schon glücklich", bestätigt Krobath. Zur Erinnerung: Die Saison 2017/18 schlossen die Schwarzweißen auf Tabellenposition acht ab - stolze zehn Punkte über dem ominösen Strich. Nein, - das war wahrlich nicht schlecht für einen Neuling, der phasenweise mit einem schier unglaublichen Verletzungspech zu kämpfen hatte.

 

Die erste Herrenmannschaft des FC Gerolsbach wird auch in der Saison 2018/19 in der Kreisliga Ost auf Punktejagd gehen. Durch einen 2:1 Erfolg im vorletzten Heimspiel gegen den TSV Rehling sichert sich die Mannschaft von Daniel Stampfl vorzeitig den ersehnten Verbleib in der Liga.