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Sonntagabend: 16.51 Uhr. Endlich steht fest, der FC Gerolsbach spielt auch kommende Saison in der Kreisliga. Erleichterung allerorts im FCG-Lager. Durch ein eigenes 0:0 bei der DJK Langenmosen, sind die Abstiegsplätze und der Relegationsplatz nun endgültig außer Sichtweise. Alexander Tyroller schrie daraufhin ein lautes "Jaaawoll" heraus, die restlichen Teamkollegen umarmten sich einfach nur beziehungsweise klatschten sich glücklich ab. Die Anspannung der vergangenen Wochen und Monate: mit einem Schlag wie weggeblasen.


Mit Stolz auf das Erreichte, zeigte sich auch Gerolsbachs Fußballchef Herbert Krobath: "Dass wir in diesem ,Haifischbecken Kreisliga' erneut den Klassenerhalt schafften, ist weiß Gott nicht selbstverständlich - gerade wenn man sieht, was bei anderen Vereinen immer wieder für Gelder fließen. ", stellte er fest.
Spielertrainer Sascha Brosi stand in diesem Moment daneben, atmete tief durch. "Ja, bei mir ist nun ebenfalls eine Riesenlast abgefallen", gab der 40-Jährige gerne zu.
Die Partie selbst war relativ spannungsarm. Die Gerolsbacher gingen mit dem Ziel, denn einen rettenden Punkt zu holen ins Spiel und standen deutlich tiefer, als in den vergangenen Matches. Nicht der allerschönste Fußball, aber effektiv, wie das Ergebnis zeigt. Aber auch auf Seiten der DJK sah man, auch aufgrund einiger Verletzungen vor und während des Spiels, nicht unbedingt ein fußballerisches Feuerwerk.
So blieb die erste Hälfte fast ohne Höhepunkte und was die meisten der rund 200 Zuschauer wohl für unmöglich hielten, traf dann nach dem Seitenwechsel gnadenlos ein - denn der zweite Durchgang wurde noch langweiliger, als es der erste bereits war. "Ganz ehrlich, das Ganze war grausam anzuschauen", meinte selbst DJK-Chefcoach Wenger. So stand in Hälfte zwei lediglich 1:1 nach Chancen.
"Wenn schönes Wetter gewesen wäre, könnten wir nun zumindest von einem typischen Sommerkick sprechen. So jedoch war die Partie einfach nur schlecht", so Brosi mit einem Augenzwinkern. Und natürlich mit einem Lachen im Gesicht - weil eben jetzt der Klassenerhalt perfekt ist. Am kommenden Samstag tritt das Team nun entspannt zum Heimspiel gegen den SSV Alsmoos-Petersdorf an und will versuchen, in der Tabelle vielleicht noch ein paar Positionen nach vorne zu kommen. Theoretisch könnte der Elftplatzierte sogar noch bis auf Platz sieben springen.

TSV Schiltberg - FC Gerolsbach II 2:0:


Dass die Gerolsbacher beim schon längst als Aufsteiger feststehenden Tabellenführer leer ausgehen würden, davon musste man schon vor dem Anpfiff ausgehen. Trotzdem schlugen sie sich wacker, nur ein von Dominik Bichler verwandelter Elfmeter verhalf dem haushohen Favoriten doch noch zu einer knappen 1:0-Halbzeitführung (43.). Nach dem Seitenwechsel dauerte es dann bis zur 73. Minute, ehe Ziegenaus mit seinem zweiten Streich in dieser Partie alles klar machte. Im Zwischenklassement fiel der FCG II nun wieder zwei Positionen zurück, nämlich von vier auf sechs. Am kommenden Donnerstag gibt es das Nachholspiel gegen Tandern und am ebenfalls am Samstag spielt man gegen die zweite Mannschaft des SSV Alsmoos-Petersdorf. Zum Saisonabschluss geht es dann eine Woche später gegen Griesbeckerzell.