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Bereits zum 14. Mal lud die Vorstandschaft des FC Gerolsbach alle Ehrenamtlichen, Sponsoren und Gönner zum Neujahrsempfang ein. Der scheidende Vereinsvorsitzende Ernst Sengotta stellte den zahlreich erschienenen Gästen die Erfolge und das Vereinsgeschehen des Jahres 2015 vor, ehrte verdiente und langjährige Vereinsmitglieder, gab eine kurze Vorschau auf 2016 und bedankte sich bei den Anwesenden mit einem zauberhaften Frühstücksbuffet mit sehr viel Liebe zum Detail für ihr Engagement.

Ein besonderes Highlight stellte die Ernennung von Michael Schwertfirm zum Ehrenvorstand des Vereins dar. Andrea Demmelmair verlas hierzu eine rührende Laudatio und überreichte unter großem Beifall die Ernennungsurkunde.

#Bild: FCG Neujahresempfang 2016# Auf dem Bild zu sehen sind die Geehrten Michael Schwertfirm (6.v.l. Ernennung zum Ehrenvorstand, Andrea Demmelmair (3.v.l. für 10 Jahre 2. Kassier), Alfred Felber (3.v.r. für 15 Jahre Platzkassier), Ehrenfried Schenk (7.v.r. für 40 Jahre Vereinsmitglied) und Otto Knöferl (1.v.r. für 50 Jahre Vereinsmitglied).

Nach der Begrüßung des 1. Bürgermeisters Martin Seitz, der 2. Bürgermeisterin und Ehrenmitglied Gerti Schwertfirm und den weiteren Vertretern aus Politik und Wirtschaft, fasste Sengotta zufrieden das vergangene Sport- und Vereinsjahr zusammen. „Man könne dank des Einsatzes aller ehrenamtlichen Helfer, den Funktionsträgern der Gemeinde und des Vereins, den Sportlern und natürlich auch den Sponsoren stolz auf das Geleistete im Jahr 2015 zurückblicken“.

Den Rückblick 2015 begann der Vorsitzende mit einem Blick auf die Entwicklung der aktuellen Mitgliedschaften. So schlug sich die notwendige Beitragserhöhung keineswegs in sinkenden sondern sogar steigenden Mitgliederzahlen nieder. Zum 31.12.2015 verzeichnete der Verein einen herausragenden Stand von 1.253 Mitgliedern.

Im Bereich Fußball sei man im letzten Jahr knapp am Aufstieg gescheitert. So musste man sich erst in der Relegation einem starken Feld geschlagen geben. In der laufenden Runde gebe es dagegen etwas Spielraum nach oben, fuhr Sengotta fort. Dennoch sei man zuversichtlich, dass Neu-Spielertrainer Marco Bläser in der Lage ist, das große, derzeit noch schlummernde Potential im Gerolsbacher Kader rechtzeitig zu wecken. Was möglich ist, beweist z.B. der gute 2. Platz des kürzlichen Schrobenhauser Sparkassen Cups. Auch die Fußball-Damen des FC wurden für ihr Engagement gelobt und im Bereich der Jugendarbeit spränge man dank der hervorragenden Jugendarbeit um Jugendleiter Markus Kick sowieso seit einigen Spielzeiten von einem Erfolg zum anderen. So befinden sich die C-Mädchen in der Endrunde der oberbayerischen Hallenmeisterschaft. Auch die Jungenmannschaften sind in den Tabellenregionen ganz oben mit dabei und holten am Dreikönigstag beim C-Jugendturnier in Schrobenhausen-Steingriff sogar den Pokal und damit das Triple. Darüber hinaus leistet der Verein auch noch einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag, indem die jugendlichen Flüchtlinge in der Gemeinde in den Trainingsablauf mit aufgenommen und trotz einiger anfänglicher Sprachprobleme sehr gut integriert werden konnten.

Aber nicht nur im Fußball laufe es gut, so Sengotta weiter. Auch im Breitensport gehen sämtliche Übungsleiter sehr engagiert zu Werke. Die Angebote des Vereins für Gymnastik, Aerobic, Zumba, Pilates und vieles mehr waren auch in 2015 wieder ein Magnet innerhalb der Gemeinde. Die Kurse vereinten Jung & Alt mit schweißtreibenden Übungen oder schwungvoller Musik. „Der Gymnastikraum platzte oftmals aus allen Nähten“, weiß Sengotta. Und auch aus der Skiabteilung, den überwiegend gesundheitsdienlichen Angeboten Taekwondo und Qi Gong und aus der Theaterabteilung gab es nur Positives zu vermelden. 

Anschließend präsentierte Sengotta noch schlaglichtartig einige Punkte die 2016 für den Verein an Bedeutung gewinnen dürften. Neben der notwendigen und wichtigen Suche nach Kandidaten für die Vorstandschaft und weiteren ehrenamtlichen Mitarbeitern, sieht der Vereinsvorsitzende in den Themen Altersstruktur und steigenden externen Anforderungen die großen kommenden  Herausforderungen, die einer nachhaltigen Lösung bedürfen.

Seinen Überblick beendete Sengotta mit einem besonderen Dank an alle Trainer, Übungsleiter, Ehrenamtlichen, Sponsoren und Gönner des Vereins sowie an alle Mitglieder. Denn letztendlich ist es immer die gemeinsame Leistung aller Beteiligten, die eine solche Erfolgsgeschichte erst ermöglicht.