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Nun ist es schon fast Routine für die beiden Vorstände des FC Gerolsbach, Heiko Krabbe und Achim Waßer, die zahlreichen Gäste und vor allem darunter die zahlreichen Ehrenamtlichen zum FCG Neujahrsempfang zu begrüßen und auf das neue Jahr einzustimmen. Wie schon im Vorjahr gelang es Ihnen äußerst geschickt zu loben und doch auch zu mahnen. Dieses Mal diente ein Haus als gelungene Metapher, um den gespannten Zuhörern den Inhalt der Rede zu verbildlichen. Anschließend ging es für alle Beteiligten ans Buffet, wobei sich die Gerolsbacher Küchen-Crew um Brigitte Ostermeier wieder einmal selbst übertreffen konnte.

Nach der Begrüßung der drei anwesenden Bürgermeister Martin Seitz, Gerti Schwertfirm und 2. BGM, Rudi Lönner sowie von Altbürgermeister Rieß, der Gemeinderäte, Gönner, Sponsoren und Unterstützer, den Ehrenmitgliedern und von Ehrenvorstand „Mike“ Schwertfirm, übernahm zunächst Heiko Krabbe das Wort.

„2019 sei ein besonderes Jahr“, stellte der 1. Vorstand des Vereins heraus. 60 Jahre FC Gerolsbach sein ein guter Grund zu betonen, was sportlich erreicht wurde und welche gesellschaftliche und soziale Aufgabe der Verein im Ort wahrnehmen würde. Der Verein hätte sich für seine mehr als 1200 Mitglieder über den Sport und die generationsübergreifende Gemeinschaft zu einem enorm wichtiger „Anlauf- und Bezugspunkt“ im Ort entwickelt.

Als die engere Führungsriege, bestehend aus den drei Vorständen Krabbe, Seitz und Waßer sowie dem 1. Kassier Harald Gräf, im Sommer einen internen Workshop abhielt, um sich Gedanken über die Zukunft zu machen, entstand ein Haus als Sinnbild für Wirken und Bedeutung des Vereins. Einen Verein, dessen Motto am vergangenen Sonntag bei strahlendem Sonnenschein als Banner am Fenster prangte: „Meine Heimat, mein Verein“.

 

In der Metapher bilden drei Punkte die Basis bzw. das Fundament des Hauses FC Gerolsbach. Zum einen steht der FCG für Freizeit, Sport, Bewegung und Gesundheit. Er steht aber auch für Verbundenheit mit dem Ort und eine aktive Teilhabe am Ortsgeschehen. Und er fördert mit seinen Veranstaltungen eine lebendige Gemeinschaft für die eigenen Mitglieder und letztlich für alle Bewohner in Gerolsbach.

Dieses starke Fundament trägt die Stockwerke des Vereins. Der FC Gerolsbach steht allen offen und ermöglicht über Sport und Hobby Kontakte. Auch Neubürgern gelingt die Integration am ehesten und einfachsten über die Vereine. Aus Kontakt entsteht Gemeinschaft, ein WIR und ein Miteinander von Jung und Alt. Schließlich und endlich führen Kontakt und Gemeinschaft zum dritten Stockwerk, der sozialen Aufgabe und Rolle des Vereins. Der Verein, so Waßer, sei ein wichtiger „sozialer Kitt“, durch die Gemeinschaft vor Ort erst lebendig werde.

Vor allem im Verein lernen Kinder und Jugendliche über das Spiel und Team z.B. das Gewinnen und Verlieren. Im Verein übe man sich an Verantwortung und gegenseitigem Verständnis. Man lerne zum Beispiel das vernünftige Austragen von Meinungsverschiedenheiten und das Versöhnen – jenes, was man neben zahlreichen weiteren sozialen Werten für einen guten Start ins Leben benötigt.

Das alles sei enorm wichtig, gerade auch in einem Ort, in dem es für Heranwachsende keine eigene Einrichtung bzw. Institutionen gäbe, würde der Verein eine Menge auffangen und so zu einer lebendigen und lebenswerten Gemeinde beitragen, so Krabbe und Waßer. Aber dieses Haus GC Gerolsbach könne nur so stark sein, wie ein Verein seine Aufgaben durch die Mithilfe von Ehrenamtlichen tatsächlich bewerkstelligen könne.

Und auch der FC Gerolsbach benötigt Unterstützung. Gerade im Bereich der Jugendleitung sei Markus Kick schon seit einiger Zeit auf sich alleine gestellt –eine Funktion, die eigentlich von bis zu drei Jugendleitern zu bewerkstelligen sei. Dabei hängen von der Besetzung dieser Funktion die gesamte Fußballjungend mit ca. 150 Kindern und Jugendlichen ab.

Zum Schluss der Rede bedankten sich die beiden Vorstände bei allen Unterstützern und Ehrenamtlichen. Als besondere Auszeichnung erhielten Erich Bergmann (4. v.r.), Benedikt Breitner (3. v.r.), Rudi Lönner (2. v.r.) und Georg Marquart (3. v.l.) von der Ehrenamtsbeauftragten Marianne Müller und den Vorständen Heiko Krabbe und Achim Waßer eine Urkunde für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft überreicht. Johann Männer (4. v.l.) wurde neben der Urkunde mit einer besonderen Anstecknadel gar für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt.